Sächsische Porzellanmanufaktur Dresden, die Manufaktur des Dresdener Porzellan stellt einzigartige Zierporzellan in reinster Handarbeit wie anno seit 1872

Porzellan - Tradition seit 1872
In Nachbarschaft zur Residenzstadt Dresden, die Frauenkirche ist weniger als zehn Kilometer entfernt, wird in den Werkstätten der Sächsischen Porzellanmanufaktur Dresden in Freital-Potschappel Kunst- wie auch Zierporzellan hergestellt. Im Jahr 1872 gründete Carl Gottlieb Thieme das Unternehmen. Nach Thiemes Tod führte Karl August Kuntzsch, enger Mitarbeiter und auch begabter Blumenmodelleur, die Manufaktur weiter. Er etablierte den prachtvollen Blumenbelag, der für das Dresdner Porzellan bis zum heutigen Tag so charakteristisch ist. Kuntzsch war geschäftig, baute den Europa-Vertrieb auf, reiste nach Übersee und machte so das Dresdner Porzellan weltbekannt. Das Markenzeichen, „SP Dresden” (für Sächsische Porzellanmanufaktur Dresden), wurde 1901/02 amtlich registriert und dient noch heute als Qualitätssiegel. Königshäuser, wie das britische, zierten in dieser Zeit die Kundenliste.
1972 fand die Enteignung statt. Porzellan wurde nur noch für den Export produziert — unter dem Namen „Sächsisch-Thüringisches Porzellan”. Die Produkte des volkseigenen Betriebes waren fortan attraktiv und der Aufschwung setzte ein. Nachteil: Der renommierte Name „SP Dresden“ verlor national an Bedeutung und wurde immer unbekannter. Die Jahre nach der Wende waren für die Porzellanmanufaktur aus Sachsen äußerst stürmisch. Inhaberwechsel und Insolvenzen hielten Einzug. Gleichwohl, die Marke „SP Dresden” etablierte sich abermals am Markt, Vertriebswege wurden reaktiviert wie auch akquiriert. Manufakturführungen, ein Shop in Dresden-Mitte, vielfältige Engagements bei Dresdner Projekten und Veranstaltungen rücken die Marke weiter in den Blickpunkt: „Die Dresdner haben ihr eigenes Porzellan“.
Formenschatz zählt nahezu dreizehntausend Stücke
Seit annähernd 150 Jahren — über wirtschaftliche, politische sowie gesellschaftliche Höhen und Tiefen hinweg — stellt die sächsische Porzellanmanufaktur unverwechselbares wie auch authentisches Porzellan her. Der Formenschatz umfasst einen unermesslichen Reichtum und beträgt so gut wie dreizehntausend Stücke. Nach bejahrten Mustern formen und bemalen erfahrene Porzellangestalter und –maler traditionelle Objekte. Dies ist nur in reiner wie auch präziser Handarbeit möglich. Das Markenzeichen — die ineinander verschlungenen Initialen „S” und „P” über dem Schriftzug „Dresden” — bürgt dafür.
Dresdner Porzellan by Sven Markus von Hacht


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